outputMit Trauerredeschreiben per KI generiert
Liebe Familie, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler,
so viele Menschen. Mac hätte sich gefreut. Und er hätte jetzt einen Witz gemacht, dass die Aula bei der Abiturfeier nie so voll war.
Ich bin Petra, seine Frau. 31 Jahre lang war ich das, und ich bin es heute noch. Wir haben uns gewünscht, dass dieser Abschied kein stilles Ende ist, sondern eine Feier für einen Mann, der das Leben geliebt hat. Also erzähle ich euch heute von Markus Schneider. Von Mac.
Er wurde am 17. Februar 1966 in Delmenhorst geboren. Den Spitznamen hatte er seit der fünften Klasse, und keiner weiß mehr genau, warum. Er selbst hat jedem eine andere Geschichte erzählt. Das war typisch für ihn.
Kennengelernt haben wir uns in Oldenburg, im Hochschulchor. Er sang Bass, ziemlich laut und nicht immer richtig, und hat in den Proben ständig über seine eigenen Fehler gelacht. Ich fand das zuerst unmöglich. Nach drei Wochen fand ich es wunderbar. Nach einem Jahr haben wir geheiratet.
Mac hat Musik und Physik studiert, und alle haben gefragt, wie das zusammengeht. Er hat dann immer erklärt, dass beides Schwingungen sind. Meistens hat er danach zehn Minuten weitergeredet, bis die Leute höflich gegangen sind. 28 Jahre lang war er Lehrer am Gymnasium hier in Bremen. Er hat die Schulband gegründet und die Astronomie-AG, und er hat in der Lehrerband „Die Zugabe“ Bass gespielt. Den Namen hat er ausgesucht, weil sie selten aufhören wollten.
Viele von euch hier hatten ihn als Lehrer. Ihr wisst, wie er war. Er hat jeden ernst genommen, auch die, die in der letzten Reihe saßen und dachten, Physik ist nichts für sie. Er war geduldig mit euch und sehr ungeduldig mit Formularen. Mehr als einmal hat er Konferenzen verlassen, weil im Musikraum jemand auf ihn wartete. Seine Prioritäten waren klar.
Mac war neugierig auf alles. Auf Sterne, auf Menschen, auf neue Lieder, auf den Wind auf der Weser. Er hat ein altes Segelboot gekauft, das wir alle für einen Fehler hielten, und dann zehn Sommer lang jedes Wochenende darauf verbracht. Er hat ein Teleskop auf den Balkon gestellt und den Nachbarn den Saturn gezeigt. Und er hat Wortwitze gemacht. Unendlich viele. Die meisten waren schlecht. Er hat trotzdem jedes Mal am lautesten gelacht.
Dieses Lachen. Es ging durch die ganze Wohnung, durch das Lehrerzimmer und über das Wasser. Ich glaube, die meisten von euch können es gerade hören.
Niklas, Merle, ihr wisst, wie stolz euer Papa auf euch war. Ich erinnere mich an eine Nacht auf dem Boot, ihr wart noch klein. Er hat euch die Sternbilder erklärt und dazu Gitarre gespielt, ziemlich falsch, und ihr seid beide auf seinem Schoß eingeschlafen. Er hat sich danach eine Stunde nicht bewegt, damit ihr nicht aufwacht. Das war Mac.
Und Ida, du bist noch zu klein, um dich später an deinen Opa zu erinnern. Aber wir werden dir von ihm erzählen. Von dem Mann, der dir mit zwei Jahren schon den Mond gezeigt hat und dabei mehr gestrahlt hat als der Mond selbst.
Liebe Anke, du hast deinen kleinen Bruder verloren. Er hat dich so geliebt, auch wenn er dich am Telefon immer mit seinen Witzen gequält hat.
Die Krankheit kam schnell, und sie hat ihm vieles genommen. Aber nicht sein Lachen. Noch in der letzten Woche hat er der Krankenschwester einen Witz über Quanten erzählt. Sie hat höflich gelächelt. Er hat sich gekringelt.
Mac, mir fehlt dein Lachen. Mir fehlen deine Basslinien, wenn du beim Abwasch auf der Arbeitsplatte getrommelt hast. Und mir fehlen deine Wortwitze beim Frühstück, sogar die schlechten. Vor allem die schlechten.
Du hast an Neugier geglaubt, an Gemeinschaft und daran, dass man das Leben feiern muss, solange man es hat. Genau das wollen wir heute tun.
Danke für 31 Jahre voller Musik. Danke für unsere Kinder. Danke, dass du bis zum Schluss gelacht hast.
Und gleich, wenn „Die Zugabe“ für dich spielt, dann singen wir alle mit. Laut und nicht immer richtig. So, wie du es gemocht hättest.